Coaching Careers

»Hoch kompetente Introvertierte, die – anders als Extravertierte – ständigen Kontakt mit anderen und soziale Reizvielfalt als Krafträuber erleben, scheuen sich häufig, ihre Karriere ihren Kompetenzen entsprechend weiterzuentwickeln. Sie meiden dann u.U. den Weg in Assessmentcenter und umgehen den Ruf in Führungsrollen.

Ein Coachee berichtete, dass seine Führungskraft eine »Lücke im System« genutzt habe, um ihn unter Umgehung eines Assessmentcenters in eine Führungsrolle zu bringen. Eine Rolle, die er inzwischen hoch erfolgreich ausfüllte. Der nächste Karrieresprung, zu der seine Chefin ihn ermutigte, konnte jedoch nur über ein Assessment genommen werden.

Was war hilfreich, um die nächste Karrierestufe erfolgreich zu meistern? Mithilfe einer typologischen »Landkarte« typgerechte innere Erlaubnisse und Ermutigungen mit dem Coachee ausfindig zu machen: die eigenen introvertierten Kompetenzen, wie z.B. ,Zuhören, Achtsamkeit, Fokussierung und analytische Kompetenz als kraftvolle Führungsqualitäten schätzen zu lernen; Netzwerkarbeit auf die eigene Art, also in die Tiefe statt in die Breite zu gestalten; sich mit gutem Gewissen die Zeit für Rückzug zum Auftanken und strategischem Planen zu nehmen; das Sekretariat zu führen statt über den Kalender geführt zu werden…«

 

– Bertine Kessel

 

Welche Methoden haben wir genutzt?

 

  • Präferenzentest GPoP (Hogrefe-Verlag) zur Stärken-Bestimmung, Ableiten von Lernthemen und Übungsfeldern
  • ZRM-Tool zum Praxistransfer: Ankertechniken, Embodiment-Arbeit (Nutzung der Körperintelligenz)
  • Integration analoger Methoden aus dem pferdegestützten Coaching und Stage-Coaching für die Embodiment-Arbeit